Bestandsflächen Manager
Der Bestandflächen-Manager von CAM unterstützt Planer und Verwalter bei der
Festlegung und Auswertung von Nutzungsbereichen sowie Einrichtungselementen
und hält die damit verbundenen Kosten im Griff. Es ist eine Weiterentwicklung
des Flächen-Modules für den ADT 3.3 und ist entstanden aufgrund von spezifischen
Anforderungen der Firma METRO
Cash & Carry.
Die effiziente Nutzung von Flächen ist ein wichtiger Faktor für die Wirtschaftlichkeit von Gebäuden. Der Bestandflächen-Manager nutzt die mit Architectural Desktop erstellten Wände und Stützen und bildet assoziative Räume, die dann je nach Nutzung in weitere Teilflächen aufgeteilt werden können. Die Anwendung vereinfacht die Raumdefinition, die Unterteilung, die Zuordnung zu einer hierarchischen Struktur von Flächengruppen sowie die farblich differenzierte Darstellung und Auswertung.
Im Vordergrund steht das einfache Bilden von Räumen aus Wänden, wobei wesentlich ist, dass bei Verändern der Wände, oder auch von Abzugsflächen die Flächen automatisch nachgeführt werden (Assoziativität). Abzugsflächen werden automatisch erkannt und den Räumen zugeordnet. Raumstempel werden automatisch eingefügt und können für die einzelnen Darstellungen (Maßstäbe) unterschiedliche Informationen beinhalten. Die Raumstempel werden als MV-Blöcke eingefügt, die vom Benutzer selbst definiert werden können.
Der Bestandflächen-Manager definiert nicht nur Räume, die von Wänden gebildet werden, sondern kann auch Räume in Teilflächen mit unterschiedlichen Nutzungen zerlegen. Das kann z.B. eine Aufteilung nach Warengruppen in einem Kaufhaus sein oder auch die Unterteilung von Mietflächen durch variable Trennwände, die aber nicht als flächenmindernd berücksichtigt werden sollen. Jede einzelne Teilfläche kann einer anderen Flächengruppe zugeordnet werden. Die Raumteilungen werden als „normale“ AutoCAD Elemente (Linien, Bögen und Polylinien) gezeichnet. Wesentlich in diesem Zusammenhang ist wieder die Assoziativität, d.h. wenn eine Trennlinie, an der eine andere Trennlinie endet, verschoben wird, werden automatisch wieder alle Verschneidungen berechnet und korrigiert. Das Verschieben von Trennlinien kann entweder über Griffe erfolgen, oder mit dem Befehl „Strecken“. Die Zuordnung erfolgt über einen Übersichtsdialog, in dem die Teilflächen durch Picken gewählt werden und zu einer Flächengruppe aus der neben der Grafik dargestellten hierarchischen Auflistung der Flächengruppen zugeordnet werden.
Die einzelnen Flächen werden Flächengruppen zusammengefasst, wobei die Funktionalität der Flächen / Flächengruppen des Architectural Desktop voll genutzt wird. Die hierarchische Struktur der Flächengruppen wird in einem eigenen dockbaren Dialog dargestellt. Dieser Dialog steuert die Sichtbarkeit der einzelnen Flächengruppen. Die Darstellung kann über ein Checkbox jederzeit ein- bzw. ausgeschaltet werden, da die Flächengruppen beim Konstruieren oft störend sind und andere Elemente überdecken.
Eine weitere Funktionalität besteht darin, Einrichtungsgegenstände (als MV-Block gezeichnet) entsprechend der Position innerhalb der einzelnen Flächengruppen auszuwerten, und zwar entweder nach Stückzahl oder nach Laufmetern (z.B. bei Regalen in Kaufhäusern). Dabei kann auch nach Kostenstellen ausgewertet werden. Diese Auswertungen werden entweder in eine Excel Tabelle übertragen oder als Tabelle in der Zeichnung dargestellt.
Für weitere Informationen stehen 2 Videos zu Verfügung. Ein Informations-Video mit einem Überblick über die wichtigsten Funktionen und ein ausführliches Video, das die gesamte Funktionalität mithilfe von Bildschirm-Aufzeichnungen erläutert.
Bitte beachten Sie, dass Sie
gegebenenfalls den
Windows Media Player oder den AVI-Player von
Camtasia downloaden müssen, um diese Videos betrachten zu können.